„Wir stehen vor großer Fahrt“ Interview mit Fritz-Jochen Weber

Mannheim, September 2015 - Fritz-Jochen Weber, Vorstandsvorsitzender der JobRouter AG, im Gespräch über das leistungsstarke Workflow-Management-System JobRouter® sowie den dynamischen Wachstumskurs der JobRouter AG

Herr Weber, Sie starteten 1994 als Dienstleister im Dokumenten-Management-Markt. Sie berieten Unternehmen und implementierten die damals gängigen Softwarelösungen. Was war der Antrieb für Sie, eigene Software zu entwickeln und die damit einhergehenden Risiken einzugehen?

Ach wissen Sie, wir waren als Systemhaus durchaus erfolgreich am Markt. Und trotzdem hatten wir immer öfter das unbefriedigende Gefühl, unseren Kunden nicht das anbieten zu können, was sie tatsächlich brauchen. Zuerst dachten wir, diese Limitation liegt vielleicht an der Zusammenstellung unseres Software-Portfolios. Daher durchsuchten wir den Markt akribisch nach intelligenter Workflow-Management-Software, welche unseren Vorstellungen entspricht. Leider, oder besser Gott sei Dank, lieferte die Marktrecherche nicht die gewünschten Ergebnisse. Danach fiel uns die Entscheidung, als Softwarehersteller mit JobRouter® aktiv zu werden, relativ leicht.

Was sollte diese Software denn unbedingt besser machen als die namhaften Marktbegleiter?

Workflow-Management kann nur funktionieren, wenn die einzelnen Bausteine der heterogenen IT-Landschaft in das Konzept eingebunden werden und das Workflow-Management-System auf die Daten und Dokumente der Programme zugreifen und diese verarbeiten kann. Daher ist JobRouter® viel mehr als eine Workflow-Management-Software. Ziel der Entwicklung war die Programmierung eines leistungsfähigen Enterprise-Application-Frameworks, welches einfach einzurichten und anzuwenden ist. Der daraus resultierende Anwendungskomfort und die Benutzerakzeptanz sind weitere wesentliche Bausteine unseres Erfolges. Und nicht nur das Produkt, sondern auch das Unternehmen an sich macht den kleinen aber feinen Unterschied aus.

Jetzt machen Sie mich neugierig. Was machen Sie anders?

Für das JobRouter®-Team ist der familiäre, respekt- und vertrauensvolle Umgang miteinander ein zentrales Verständnis. Am Standort Mannheim verbringen 44 Menschen einen erheblichen Teil der Tageszeit miteinander. Wir kennen uns tatsächlich und interessieren uns für einander. Das möchten wir nicht mehr missen. Praktizierte Fairness und Offenheit stehen für uns an erster Stelle. Als gutes Beispiel für die Umsetzung dieser Werte ist unser Partnermanagement. Mittlerweile repräsentieren über 80 Vertriebspartner das Workflow-Management-System JobRouter®. Klar ist auch, dass wir ein großes Augenmerk darauf legen, die richtigen und zu uns passenden Partner auszuwählen. Aber auch für unsere Vertriebspartner muss das Geschäftsmodell funktionieren. JobRouter®-Vertriebspartner partizipieren im Marktvergleich überdurchschnittlich an den generierten Lizenzeinnahmen. Unsere Partner sollen bei vollem Einsatz von ihrem Tagwerk ordentlich leben können. Alles andere kenne ich zu gut aus der eigenen Beraterzeit, und das macht für mich keinen Sinn.

„Wir stehen vor großer Fahrt“ Interview mit Fritz-Jochen Weber

Was ist Ihr persönliches Highlight, wenn Sie an das Workflow-Management-System JobRouter® denken?

Am meisten fasziniert mich nach wie vor das einfache und intuitive Arbeiten mit unserem System. JobRouter® überfordert niemanden – steht aber immer bereit, auf Wunsch zu zeigen, was in ihm steckt: Eine mächtige, hoch performante und skalierbare Entwicklungs- und Ausführungsumgebung mit intuitiver Monitoring-Funktion für Geschäftsprozesse. Unsere Kunden können beinahe spielerisch Prozesse modellieren, anpassen und überprüfen – natürlich im Echtzeitbetrieb. Und das macht Lust auf Mehr. Einmal damit begonnen, entdecken sie eine Vielzahl an Prozessen und Abläufen, die bislang gar nicht abgebildet wurden oder durch den Einsatz des JobRouter® Workflow-Management-Systems deutlich effizienter zu gestalten sind.

Ganz konkret gesprochen. Was bringt den Unternehmen der Einsatz der JobRouter® Software?

Sie machen Dinge nicht mehr so, weil sie das schon immer so machen, sondern überprüfen und optimieren die internen Prozesse und Abläufe. Dadurch werden die Unternehmensabläufe deutlich effizienter. Wer seine Prozesse im Griff hat, kann schnell und bedarfsgerecht auf interne und externe Veränderungen reagieren. In einem immer dynamischeren Marktumfeld ist diese Eigenschaft überlebensnotwendig. Sie kennen bestimmt den Ausspruch: Das Geld steckt in den Prozessen! Ich bin der Meinung, viel mehr als das.

Wagen wir den Ausblick in die Zukunft. Was sind die nächsten strategischen Ziele, die Sie erreichen möchten?

Ganz klar das Vorantreiben der Internationalisierung unseres Geschäftsmodells. Wir haben 2014 begonnen, diese Strategie mit der Eröffnung der Tochterunternehmen in Istanbul, Marokko und Warschau umzusetzen. Durch einen erfolgreichen Distributor ist JobRouter® auch in den USA präsent. Mittelfristig wird das Workflow-Management-System JobRouter® in allen für uns interessanten Märkten präsent sein. Aber eins ist auch klar: Internationalisierung bedeutet zunächst einmal erhebliche Investitionen in die neuen Märkte.
Wir können und wollen das gerne stemmen – aus zweierlei Hinsicht: Natürlich sind wir überzeugt von dem Leistungsvermögen und der damit einhergehenden Wettbewerbsfähigkeit unseres Produktes und sind uns sicher, wirtschaftlich sehr erfolgreich in diesen neuen Märkten agieren zu können.
Der zweite Aspekt ist nicht direkt monetär zu bewerten, aber mindestens genauso wertvoll: Wir befeuern unsere Träume mit diesem Schritt. Nichts ist so ansteckend wie Aufbruchsstimmung. Das ganze Team fiebert den nächsten Etappen der Reise „Internationalisierung“ entgegen, ist hochmotiviert - fast schon enthusiastisch. Jeder trägt seinen Teil dazu bei, das Produkt noch besser und fit für die Reise zu neuen Horizonten zu machen. Als leidenschaftlicher Segler kann ich den momentanen Status wie folgt beschreiben: Wir haben ein exzellentes Boot, eine phantastische Crew und stehen unmittelbar vor großer Fahrt. Was gibt es besseres?

„Wir stehen vor großer Fahrt“ Interview mit Fritz-Jochen Weber

Zur Person Fritz-Jochen Weber:

Fritz-Jochen Weber ist Gründer der JobRouter AG aus Mannheim und nach langjähriger Vorstandstätigkeit zum 1. Januar 2018 in den Aufsichtsrat gewechselt. Vorerst befasste sich der studierte Elektrotechniker mit der Entwicklung von PC-Betriebssystemen, ERP-Systemen sowie Workflow-Management-Systemen, seit 2003 vertreibt er die eigens entwickelte JobRouter® Digitalisierungsplattform. Bis 2013 baute Weber so das einstige Systemhaus zum reinen Software-Hersteller „JobRouter AG“ um. Heute beschäftigt er sich mit der digitalen Unternehmenstransformation und entwickelt mit der JobRouter®-Technologie Lösungen für die umfassende Geschäftsautomatisierung. Der passionierte Segler und Familienvater ist gefragter IT-Experte und hat über 35 Jahre Erfahrung in der IT-Branche.

Fritz-Jochen Weber lebt und arbeitet in Mannheim und ist Vater von drei erwachsenen Töchtern.

Pressekontakt

Ivana Pejanović
Team Lead Marketing & Communications

Telefon: +49 621/ 4 26 46 245

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